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Darauf sollten Sie beim Matratzenkauf für Kinder besonders achten

Für Kinder ist die Auswahl der richtigen Matratze noch wesentlich wichtiger als für Erwachsene. Sie sind körperlich wesentlich weniger belastbar und verbringen zudem, je jünger sie sind, wesentlich mehr Zeit im Bett als Erwachsene. Eine optimal passende Matratze ist für die ungestörte Entwicklung des Kindes durch alle Altersstufen hinweg vom Säugling bis zum Erwachsenen also unverzichtbar. Das macht die Qual der Wahl nicht kleiner, es gibt aber hilfreiche Faustregeln.

Größe, Material, Härtegrad – worauf kommt es an bei einer Kindermatratzen?

Einer der wichtigsten Punkte ist zunächst die Matratzengröße. Wählen Sie eine Größe, bei der das Kind sowohl am Kopfende als auch am Fußende mindestens zehn Zentimeter Freiraum hat. Im Handel gängige Größen sind beispielsweise 40 x 90 / 50 x 100 Zentimeter für Kleinkinder, 70 x 140 Zentimeter große Kindermatratzen und schließlich 90 x 200 Zentimeter für das Jugendbett, wenn die 140 Zentimeter nicht mehr ausreichen.

punktelastisch

Der Härtegrad nimmt dabei allgemein mit dem Alter des Kindes zu, die Eltern sollten allerdings ein offenes Ohr für den Sprößling haben und verschiedene Härtegrade durchprobieren, wenn es Probleme gibt. Das ständige, unterschiedlich schnelle Wachstum von Skelett und Muskeln erfordert eine Matratze, die den Körper optimal stützt, damit sich keine Fehlhaltungen oder gar Haltungsschäden entwickeln.

Tipp: Achten Sie auch auf eine besonders robuste Verarbeitung an den Nähten und Kanten der Matratze, damit diese nicht nur Nachts eine gute Figur macht, sondern auch den Anforderungen des Tages gewachsen ist.

Achten Sie auf Qualitätssiegel und Testberichte

Als Material wird für die allermeisten Kindermatratzen sogenannter Kaltschaum verwendet, ein Kunststoff, der gezielt aufgeschäumt wird, um eine bestimmte Kombination von Eigenschaften zu bieten. Dazu zählen vor allem gute Punktelastizität, Wärmeisolation, Atmungsaktivität und gute Haltbarkeit.

Kindermatratze

Dieser Herstellungsprozess ist aber auch die Ursache für den oft unangenehmen Geruch der Matratzen nach dem Auspacken. Die gute Nachricht: Dieser Geruch ist zwar lästig, aber harmlos. Achten Sie beim Kauf auf renommierte Prüfsiegel, etwa von Stiftung Warentest oder Ökotest. Die Textilausrüstung sollte nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert sein. Damit haben Sie Gewissheit, dass die Matratze allen Ansprüchen auch genügt.

 

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